KAMERUN … ein unbekanntes Land !

März 22, 2013 at 7:24 am Hinterlasse einen Kommentar

KAMERUN:Alle Gesichter Afrikas

Wegen seiner unglaublichen Vielfalt an Landschaften, Kulturen, Klimazonen, Faune und Flora gilt Kamerun als „Afrika-Gesamtausgabe in Miniaturform“.

Dieses dem Massentourismus noch völlig unbekannte, hoch attraktive und vorwiegend christliche Land gilt es zu entdecken. Und wegen seiner Unberührtheit und Unversehrtheit ist es auch das große Land des Ökotourismus.

Hier leben mehr als 240 ethnische Gruppen seit Jahrhunderten friedlich zusammen. Stammeskriege, Revolutionen, Hungersnöte und Umstürze sind unbekannt. Dieses Land ist politisch außerordentlich stabil, reich mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln gesegnet, und erfreut sich einer sehr niedrigen Rate der Kriminalität. Nicht umsonst nennt man Kamerun „Die Schweiz Afrikas“!

Die Pygmäen waren die ersten Bewohner Kameruns. Diese Ureinwohner blieben der Welt unbekannt bis zum Jahre 1472, wenn portugiesische Seefahrer erstmalig an der Stelle der Küste landeten, wo heute die größte Stadt des Landes, nämlich Douala steht. Diese ersten Europäer waren tief beeindruckt vom enormen Überfluss an Shrimps. Den gewaltigen Uri-Fluss nannten sie daher „Rio dos Cameroes“ („Fluss der Shrimps“ auf Portugiesisch). In leicht abgewandelter Form erhielt das Land daher später auf Englisch den Namen „Cameroon“.

Touren zu Naturreligionen, zu traditionellen Stammesfürsten und ihren Stämmen, das westliches Hochland, tropische Plantagen,  Bamoun Sultanate, malerische Marktflecken, Märkte der Handwerkskunst, traditionelle Tänze,  Entspannung am sonnigen warmen Palmenstrand – das steht auf dem Programm bei einem Besuch von Kamerun…….

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 UNSER REISEPROGRAMM

 

1.Tag: Wien – Brüssel – Douala

Flug via Brüssel in die größte Hafenstadt Kameruns nach Douala, Ankunft und Transfer ins Hotel, erstes Abendessen und Infos.

 

2.Tag: Douala – Marouna

Bei der Stadtrundfahrt hören wir von der kolonialgeschichtlichen und wirtschaftlichen Bedeutung Doualas. Flug in das Zentrum des Nordens Maroua. Je nach Ankunftszeit Rundgang in Marouna und Abendessen und Nächtigung.

 

 

3.Tag: Maroua – Marktbesuch und Ausflug Pouss – Maroua

Für heute ist eine Exkursion geplant mit einem Besuch des sehr farbenfrohen Pouss Marktes. Hier bietet sich uns die Gelegenheit, sich unter das Volk zu mischen und zu erleben, wie die Leute hier Handel treiben und ihren Geschäften nachgehen. Nach diesem Besuch besuchen wir die domartig konstruierten Lehmhäuser, die so typisch sind für die in diesem Gebiet verbreitete Sao Zivilisation, und fahren dann nach Maga, wo ein Mittagessen serviert wird. Nach dem Essen kommt ein Ausflug zum Maga See mit seinen Flusspferd – Kolonien und den Strand – Dörfern der Nomaden, die meist vom Fischfang leben und werden Zeuge ihres täglichen Lebens. Am Spätnachmittag geht es nach Maroua.  Abendessen und Übernachtung.

 

4.Tag: Maroua – Col de Coza – Rhumsiki

Morgens ev. noch Marktbesuch und Besuch bei den „Alteisen – Schmieden“. Danach Fahrt auf der Piste durch hügelige Landschaft Richtung Rhumsiki. Diese wird landwirtschaftlich intensiv genutzt. Auf den Feldern wachsen vor allem Hirse, Sorghum oder Mais und dazwischen finden sich immer wieder kleine Dörfer mit ihren Rundhütten. Um das vor etwas mehr als 200 Jahren gegründete Rhumsiki finden wir eine der berühmtesten Landschaftsformen Kamerun. Steil aufragende Felsnadeln sind die Reste ehemaliger, erodierter Vulkane. Abendessen und Nächtigung.

 

5. Tag: Rhumsiki – Kola – Garoua

Auf unserem Spaziergang durch das Dorf Rhuimsiki erfahren wir vom Alltag der hier siedelnden animistischen Kapsiki, sehen den Handwerkern beim Weben und Töpfern zu und befragen das Krabbenorakel nach unserer Zukunft. Weiter geht es auf abenteuerlicher Piste zu den Gorges de Kola und durch kleine Dörfer nach Garoua. Abendessen und Nächtigung.

 

6. Tag: Garoua – Tello Wasserfall – Idol – N`Gaundéré – Yaounde (Nachtzug)

Am Morgen Abfahrt nach N’Gaoundéré. Nachmittags Besuch des Lamido-Palastes, Herrschaftssitz der im 19. Jh. zugewanderten Fulbe. Gegenüber befindet sich die Große Moschee. Sollte noch Zeit bleiben können wir etwas außerhalb der Stadt , wo sich der schön gelegene Tello Wasserfall befinden fahren. Ziel unseres Ausfluges ist aber das Dorf Idol, das 1958 von einem Angehörigen des Peul Stammes gegründet wurde. Wir können die große Palastanlage des Häuptlings besuchen und spazieren durch die Gassen des Dorfes, die von riesigen, Schatten spendenden Eukalyptusbäumen gesäumt werden. Nachmittags geht es retour nach N`Gaoundéré und dann mit dem Nachtzug weiter nach Yaounde. Abendessen im Zug.

7. Tag: Yaounde – Makenene – Foumban

Nach dem Frühstück geht die Fahrt bis Makenene. Der Markt von Makenene gehört zu den beeindruckenden der ohnehin immer sehr bunten und lebhaften 24-Stunden Straßen-Märkte Kameruns. Weiter geht es nach Foumban, der Hauptstadt der Region du Noun. Die Stadt liegt mitten im Stammesgebiet der Bamoun. Hier herrscht eine uralte Regierungsdynastie, die in einem Ziegelbau Sultanats-Palast residiert. Das angeschlossene königliche Palast-Museum  spiegelt die alten Traditionen dieses Stammes auf vielerlei Weise höchst eindrucksvoll wider. Die bunten Märkte stehen diesen antiken Sehenswürdigkeiten um nichts nach. Handwerklich aufwändige Stickereien, handgewebte Tücher, Schnitzkunst und Bronzeguss-Arbeiten bieten dem Besucher eine faszinierende Vielfalt. Abendessen und Nächtigung.

 

8.Tag: Foumban – Bamenda – Bafut – Bamenda

Bamenda ist Kameruns viertgrößte Stadt und Hauptstadt der englischsprachigen Region North West. Ein Blick in die umgebende Natur zeigt, dass hier die Grenzen des fruchtbaren Graslandes erreicht sind. Abfahrt nach Bafut und Besuch des Fon-Palastes. Wir sehen Tänzer des Bamenda-Volkes, das Museum und besuchen auch den „Palast“ des Königs Abumbis II. Zurück nach Bamenda und Abendessen und Nächtigung.

 

9.Tag: Bamenda – Dschang – Limbe

Fahrt in die Universitätsstadt Dschang. Während der Kolonialzeiten galt Dschang aufgrund des Gebirgsklimas als Urlaubsort. Auch noch heute zählt diese kühle Region zu den Erholungsgebieten Kameruns. Besuch des Museum;  „Centre de la Civilisation“ in Dschang. Fahrt über den Batie Pass (1.530 m) mit herrlichen Ausblicken auf immergrüne Blättermeere. Zwischendurch halten wir bei den Wasserfällen von Ekom Nkam. Inmitten tropischer Wälder und Vegetation stürzt das Wasser etwa 85 m in die Tiefe. Weiterfahrt nach Melong und über Mbouroukou geht es nach Limbe. Übernachtung im Strandhotel.

 

10. Tag : Limbe – Buea – Mount Cameroon – Douala

Vorerst Besuch des Botanischen Gartens und der Wilflife Centers, wo wir verschiedene Primatenarten beobachten können. Auch Flachlandgorillas werden wir sehen. Danach Besuch der anglophonen hochgelegenen Stadt Buea (etwa 850 m) am Fuße des knapp 4.100 m hohen Mount Cameroon, einst Sitz der deutschen Kolonialverwaltung. Die höchste Spitze heißt noch heute „The German Summit“. Wir unternehmen eine Wanderung ein Stück den Berg hinauf und genießen die Landschaft um uns, sehen eine Sennerei aus der Kolonialzeit, die Mäander des Mungo-Flusses wie Eukalyptus-Plantagen. Weiterfahrt nach Douala. Abendessen am Wouri-Fluss und Übernachtung im Hotel Sawa.

11. Tag: Douala – Lolodorf / Pygmäen Dorf

Fortsetzung der Reise über Eseka zu den Pygmäen in Lolodorf (der Name stammt aus der deutschen Kolonialzeit). In der Nähe werden wir Pygmäen besuchen und eine sehr einfache Nacht in Zelten inmitten des Waldes verbringen. Es erwartet uns ein außergewöhnlicher Abend mit Tänzen und rhythmischen Klängen der Trommeln, die die ganze Nacht bis zum Morgengrauen andauern. Dabei versetzen sich einige Tänzer in Trance (oftmals auch mit Rauschmitteln). Unser Besuch erinnert uns aber auch an die Probleme der Pygmäen – die Zerstörung des Lebensraums Wald und als Konsequenz die Unmöglichkeit ihre althergebrachte Lebensweise als Nomaden beizubehalten. Abendessen und Übernachtung in Zelten.

 

12. Tag: Lolodorf – Kribi

Abschied von den Pygmäen und Fahrt nach Kribi. Am frühen Nachmittag können wir schon unser hHtel und den wunderschönen Strand genießen um uns von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen. Abendessen und Näctigung.

 

13. Tag: Kribi – Vormittagsausflug Pygmäen und Lobe Wasserfall

Am Vormittag geht es mit der Piroge zu den Pygmäen am Lobe Fluss. Danach geht es zum etwas außerhalb der Stadt liegenden Lobé-Wasserfall, der direkt ins Meer mündet. In Kribi sehen wir den Leuchtturm und die alten deutschen Kirche, die 1891 als zweite Kirche Kameruns erbaut wurde. Hier kann man einen Teil der Kolonialgeschichte nachvollziehen.

Abendessen und Nächtigung.

 

14.Tag: Kribi – Douala

Tagsüber check out und Fahrt nach Douala. Wir besuchend den Handwerksmarkt in Douala., wo es tolle Masken und Souvenirs gibt. Abendessen bei einer kamerunischen Familie, danach Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Österreich via Brüssel.

15. Tag: Ankunft in Wien

 

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