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Die Bucht von Kotor

Segeltörn 2010: 3.-4.Tag / 17.-18.Mai:

Von Kroatien kommende erreichen wir mit dem Segelboot – unserem Katamaran Nautitech 47 „J.Cesar“ – am Dienstag die Grenze Kroatien – Montenegro und laufen in die Bucht von Kotor ein.

 

Die Bucht von Kotor (Serbokroatisch: Boka kotorska/Бока которска), ist eine fast 30 km lange, von hohen und sehr steilen Bergflanken gesäumte, stark gewundene fjordartige Bucht der südöstlichen dalmatinischmontenegrinischen Adriaküste.

Die Bucht setzt sich aus vier durch Engstrecken miteinander verbundene Einzelbecken zusammen. Der zwei Kilometer breite Einlass mit der Festungsinsel Mamula liegt zwischen den mit Fortifikationen bewehrten Halbinseln Prevlaka (zu Kroatien gehörend) und dem Kap Arza auf der Halbinsel Luštica. Von außen nach innen folgen die Becken von Herceg Novi, Tivat und hinter der Halbinsel Vrmac Risan und Kotor. Die Becken von Herceg Novi und Tivat werden durch den Kanal von Kumbor, die Becken von Tivat sowie die von Risan und Kotor durch die an ihrer schmalsten Stelle 330 m breite Meerenge von Verige verbunden. Die inneren Buchten von Risan und Kotor gehören zum UNESCO-Welterbe.

An der strategisch überaus günstig gelegenen und über 1000 m tief in die umgebenden Karst-Gebirge von Orjen und Lovćen eingeschnittenen Bucht, die auch vor orkanartigen Bora-Winterstürmen gut geschützt und im ansonsten wasserlosen Karstgebiet durch zahlreiche, stark schüttende Karstquellen auch naturräumlich begünstigt ist, sind seit der Antike bedeutende Städte als Kultur- und Handelszentrum entstanden, unter denen heute insbesondere die namensgebende Stadt Kotor im innersten Winkel der Bucht hervorsteht.

Risan als ältester Ort der Bucht ist eine illyrisch-griechische Gründung in dem sich noch Reste des Forums und spätantiker Villen finden. Römische Gründungen sind Kotor und Rose, im Mittelalter wurden Herceg Novi und Tivat gegründet und aus der Venezianischen Epoche stammenden Dobrota, Perast und Tivat.

Neben den Seestädten sind zahlreiche religiöse Gründungen in Form von Klöstern an den Ufern der Bucht entstanden. Damit ist die Bucht eine der am dichtesten mit religiösen Kultstätten ausgestattteten Regionen am Mittelmeer. Wallfahrtsorte sind das Benediktiner-Kloster Sveti Đorđe, das orthodoxe Kloster Savina sowie die Nemanjiden-Gründung des Klosters des heiligen Michaels auf der Blumeninsel. Bedeutende Stadtkirchen finden sich in Kotor, Perast, Herceg Novi, Risan. Daneben gibt es zahlreiche in Naturstein erbaute Dorfkirchen in den Gebirgsdörfern der umgebenden Gebirge, insbesondere in der Krivošije.

 Im FLICKR ein paar Bilder – wenn die Sonne scheint ist die Bucht und die Felswände wirklich eindrucksvoll ! (rj)

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Mai 23, 2010 at 8:18 am Hinterlasse einen Kommentar

Montenegro

Montenegro mit seinen wunderbaren und abwechslungsreichen Landschaften konnte sich im alten Jugoslawien einen ansprechenden Lebensstandard schaffen. Die Menschen hier fühlten sich als stolze und glückliche Montenegriner, obwohl sie in ihrer ethnischen Abstammung nicht unterschiedlicher hätten sein können: montenegrinisch, albanisch, serbisch, bosnisch oder kroatisch.

 Die Bucht von Kotor !

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Mai 11, 2010 at 6:52 pm Hinterlasse einen Kommentar


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