Krakau – die Schwester Wiens !

September 11, 2011 at 4:53 pm Hinterlasse einen Kommentar

Krakau und Gegend

Wochenende 9.-11.9.2011: Freitag bis Sonntag – 2 Nächte und 2 ganze Tage in Krakau – eine der schönsten und lebendigstebn Städte Europas !  Wirklich ein lohnenswertes Ziel;

 Gute Lokale in Krakau !

Krakowwar bis 1596 die Hauptstadt Polens und ist bis heute das wichtigste kulturelle Zentrum des Landes. Diese Stadt ist eine der bedeutensten UNESCO-Weltkulturerben, hat eine der ältesten Hochschulen Europas, viele der wohl schönsten Plätze die man sich denken kann und eine, nicht zuletzt durch den Film „Schindlers Liste“, weltbekannte Altstadt! Eine Reise mit Bildungsanspruch. Krakow, eines der wichtigsten Wissenschaftszentren, hat heute etwa 750.000 Einwohner, trägt die Narben des letzten Jahrhunderts mit bewunderswerten Würde und ist heute Verwaltungssitz der Woiwodschaft Kleinpolen. Im Jahr 2000 trug Krakow den Titel einer Europäischen Kulturstadt und feierte die Gründung des Bistums vor fast genau 1000 Jahren.

Sehenswürdigkeiten:

Mittelpunkt der Altstadt von Krakow ist der 200 mal 200 Meter große Rynek Glowny, einer der schönsten Marktplätze Europas. Rund um den Markt reihen sich mehr als 40 prunkvolle mittelalterliche Bürgerhäuser und Adelspaläste aneinander. Den Marktplatz teilen die mächtigen Tuchhallen, im 13. Jahrhundert errichtet und später im Stil der Renaissance umgebaut. Kramläden und Cafés finden sich hier; im 1. Stock gibt es eine Abteilung des Nationalmuseums mit Gemälden und Skulpturen aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

In der gotischen Marienkirche an der Ostseite des Marktes lohnt der meisterhafte Altar des Nürnberger Bildhauers Veit Stoss einen Besuch.
Am südlichen Rande der Altstadt erhebt sich der Wawelberg mit dem berühmten Königsschloss. Nach einem Brand erhielt die Anlage Anfang des 16. Jahrhunderts nach italienischem Vorbild einen dreistöckigen Arkadenhof. In der Krypta der Wawel-Kathedrale haben zahlreiche Könige und andere berühmte polnische Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden.
In Krakow entstand 1364 eine der ersten europäischen Universitäten. Das gotische Collegium Maius mit seinem sehenswerten Arkadenhof ist der älteste erhaltene Teil und beherbergt neben der prachtvollen Aula auch ein Universitätsmuseum.
Neben dem Stadtzentrum von Krakow entwickelt sich das ehemals jüdische Viertel Kazimierz zunehmend zum zweiten Zentrum des nächtlichen Lebens. Vor allem die jüdische Geschichte macht Kazimierz zum interessanten touristischen Viertel. Viele Zeugnisse der jüdischen Vergangenheit sind in dem Viertel vorhanden und Steven Spielberg konnte hier seinen Film „Schindlers Liste“ noch an den Originalschauplätzen drehen.
Von den sieben noch erhaltenen Synagogen wird nur die kleine Remuh-Synagoge heute für die Gottesdienste der jüdischen Gemeinde genutzt. Zwei weitere dienen als Museen, in denen Dokumente, Filme und Fotos aus der jüdischen Geschichte präsentiert werden. Die Tempel-Synagoge wurde in den vergangenen Jahren mit Hilfe zahlreicher Stiftungen und Spenden aufwändig saniert. Die Arbeiten wurden im vergangenen Jahr fertig gestellt. Heute finden dort Konzerte und andere Kulturveranstaltungen statt. Die reich geschmückte und farbenfroh gestaltete Synagoge ist zu besichtigen.
Die engen verwinkelten Gassen, die alten Werkstätten und kleinen Läden, die Mischung aus alten, baufälligen und frisch sanierten Gebäuden macht den besonderen Reiz des Viertels aus. Hier geht es noch sehr viel ruhiger zu als im touristischen Zentrum Krakaus rund um den Hauptmarkt. Neben den jüdischen Kulturstätten gehören die prachtvolle gotische Fronleichnamskirche sowie die ebenfalls gotische Katharinenkirche – beide im ehemals christlichen Teil des Stadtviertels – zu den touristisch interessantesten Punkten in Kazimierz. Interessant ist auch das Ingenieurmuseum im ehemaligen Trambahndepot in der ul. Wawrynca. Dort werden Objekte zur Geschichte der Energie- und Wasserversorgung sowie des Transportwesens gezeigt. Gegenüber vom Museum befindet sich in einer alten Fabrikhalle ein Motodrom für Gokart-Fahrer.
Rund um die ul. Szeroka wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Cafés, Restaurants und kleine Hotels geöffnet, die an die jüdische Vergangenheit anknüpfen wollen. Jüdische Gerichte stehen dort auf dem Speiseplan, abends finden in den Cafés „Ariel“, „Alef“, „Klezmer-Hois“ und „Arka Noego“ Konzerte mit Klezmergruppen aus Krakau, Galizien und der Ukraine statt.
Die ul. Szeroka ist nicht nur ein wichtiges Ziel für alle, die an jüdischer Kultur interessiert sind, sondern gleichzeitig auch eine erste Adresse für Nachtschwärmer. Zahlreiche Bars und Kneipen ziehen dort vor allem junge Leute an.

 (rj)

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