Das gelbe Gebirge – China pur !

Dezember 4, 2008 at 5:53 am Hinterlasse einen Kommentar

HUANG SHAN – DAS GELBE GEBIRGE

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Das Gelbe Gebirge südlich von der Millionenmetropole findet man auf 1000enden chinesischen Gemälden und Tuschzeichnungen. Auch Touristen sind dort – aber fast ausschließlich Chinesen. Rund um das „Gelbe Gebirge“ findet man noch Dörfer und Städte mit „China pur“ – seht selbst ein paar Bilder und ein paar Infos;

Das Huangshan-Gebirge (oder das Gelbe Gebirge) befindet sich im Zentralchina und ist eines der weiltweit bekanntesten Reiseziele.  Das Gebirge steht auf der Liste der UNESCO-Naturerbe der Menschheit.  Früher hieß das Gelbe Gebirge Yishan-Gebirge.  Der Name kommt von dem Gestein auf dem Gebirge, das schwarz und glänzend ist.  Warum das Gebirge dann das Gelbe Gebirge heißt?  Die folgende Geschichte erklärt: 

 

Der Gelbe Kaiser ist Überlieferungen nach der Vorfahren der chinesischen Nation.  Die Legende erzählt, dass er für mehr als 100 Jahre das Land regierte.  Während seiner Herrschaft war der Gelbe Kaiser beim Volk sehr beliebt. Dann übergab der  Gelbe Kaiser im hohen Alter die Macht an einen jüngeren Mann namens Shao Hao.  Der Gelbe Kaiser war ein lebenslustiger Mensch und er wollte nicht wie andere Menschen sterben.  Er wollte ewiges leben.  So bat er die taoistischen Priester Rong Chengzi und Fu Qiugong ihn als um für ewig zu leben. 

Der Taoismus hat seinen Ursprung in China.  In den ersten Jahren dieser Religion wurde die Tradition von Alchemie für ein ewiges Leben gepflegt.  Man musste für die Alchemie eine idyllische Landschaft mit Gebirge und Wasser finden.  Die Umgebung ist entscheidend für den Erfolg der Alchemie.  Der Gelbe Kaiser und seine Lehrer machten sich dann auf den Weg zur Suche nach einem idealen Ort. 

Nach langer Reise kreuz und quer durch China kamen sie endlich zu dem Gebirge Yishan in Zentralchina.  Sie fanden, dass es hier viele Gipfel gab.  Die Gipfel ragen hinauf zum Himmel.  Die Wolken schwebten am Himmel zwischen den Gipfeln.  Die Täler sind so tief und steil, als ob sie hinunter zum Boden des Meeres führen.  Das ganze Gebirge ist dicht eingenebelt.  Der Gelbe Kaiser und seine zwei Lehren entschieden sich für dieses Gebirge, als einen idealen Ort für ihre Alchemie.  

Sie schlugen jeden Tag Brennholz und kochten auf Steinen mit Heilkräutern.  Heftiger Regen und Winde konnten ihn von der Alchemie nicht abhalten.  Man sagte, die Arznei für ein ewiges Leben muss immer wieder – bis zu neun Mal gekocht werden.  Diese Arznei heißt „Jiu-Zhuan-Huan-Pille“.  Sie haben immer wieder versucht, es wurde immer schwieriger, und die drei Menschen waren entschlossener geworden.  Viele Jahre später gelang es ihnen endlich, glänzenden Pille durch Kochen und Brennen zu bekommen.  Der Gelbe Kaiser nahm eine Pille und fühlte sich plötzlich so leicht, dass er sogar in die Luft fliegen konnte.  Sein Bart und Haar wurden von weiß zu schwarz.  Die durch die Alterung entstandenen Falten blieben jedoch.   

Zu diesem Zeitpunkt floss zu roter Bach aus der Spalte des Gebirges.  Der warme Dampf des Baches stieg hinauf.  Man konnte den Duft des Dampfes wahrnehmen.  Fu Qiugong lud den Gelben Kaiser zum Baden in den Bach ein.  Der Gelbe Kaiser blieb in dem roten Bach für 7 Tage und Nächte.  Die Falten sind verschwuden und die alte Haut floss mit dem Bachwasser weg.  Der Gelbe Kaiser wurde zu einem völlig anderen Menschen.  Er bekam rotes Gesicht und sieht gesund und jung aus.  So verwandelte der Gelbe Kaiser von einem sterblichen Menschen zu einem unsterblichen Gott.  Er brauchte sich nicht mehr Sorgen zu machen – er war unsterblich.  Da der Gelbe Kaiser auf diesem Gebirge zu einem Gott wurde, nannte man dann das Gebirge Gelbes Gebirge statt Yishan.   

Die bekannteste Sehenswürdigkeit des Gelben Gebirges ist „Meng-Bi-Sheng-Hua“.  Der Name heißt ungefähr „Schreibgewandtheit durch einen Traum“.  Eine steinerne Säule ragt in einem tiefen Tal hinauf zum Himmel.  Der untere Teil der Säule ist rund und sieht aus wie ein Stift.  Die Spitze der Säule sieht aus wie die Spitze eines chinesischen Pinsels.  An der Spitze steht ein alter Kieferbaum.  Der Baum wächst üppig und hat einen großen Schatten.  Aus der Entfernung wirkt der Kieferbaum an der Spitze wie eine gedeihende Blume aus.   Daher nennt man die Säule mit dem Baum „Pinsel mit einer Blume an der Spitze“.  

Einer Legende nach flog der große Dichter der Tang-Dynastie Li Bai im Traum zu einem Berg, wo Götter lebten.  Bei seinem Flug zu dem Gott-Berg dachte er an Gedichtzeilen.  Er stand auf dem Berg und sah, dass der Berg von vielen Wolken umgeben war.  Auf dem Berg fand der Dichter viele Blumen und Bäumer.  Li Bai wurde von der schönen Natur angezogen.  Plötzlich ragte ein riesiger Pinsel durch die Wolken hinauf.  Wie Li Bai schätzte, war die Pinsel mindestens 33 Meter hoch.  Die Pinsel wirkte wie eine Säule aus Jade.  Li Bai dachte sich, es wäre wünschenswert, wenn er die Säule als einen Pinsel, die Erde als Tuschestein, das Meer als Tinte und den Himmel als das Papier benutzen könnte.  Er könnte damit die Schönheit auf der Erde beschreiben.   

Als Li Bai dachte, hörte er schöne himmelische Melodie.  Dann sah er bunte Lichter und Strahlen aus der Spitze der Säule – an der Spitze sah er eine rote Blume.  Die Säule wurde zu einem Pinsel und bewegte sich.  Die Pinsel ging mit dem Dichter einher.  Li Bai sah den Pinsel immer näherkommen und streckte seine Hand aus, um die Pinsel zu greifen.  Plötzlich wurde der Dichter wach.  Alles war nur ein Traum.   

Als der Dichter wach war, dachte er immer an das, was er im Traum sah.  Er konnte nicht feststellen, wo die Stelle war.  Er beschloss dann, lange Reise zu machen, um diese Stelle endlich zu finden.  Als Li Bai zum Gelben Gebirge kam, sah er eine hohe Säule wie eine Pinsel mit einer Blume an der Spitze.  Vor Überraschung und Bewunderung schrie er: „Ach der Pinsel mit einer Blume, die ich im Traum sah, ist hier! 

Der Legende nach konnte Li Bai ab nun immer schönere und bessere Gedichte schreiben.

Nette Geschichte – aber das „Gelbe Gebirge“ ist ideal mit Shanghai, Suzhou und Hangzhou zu kombinieren  – bei einer 9 – 10 tägigen Reise nach Ostchina. Infos oder Beratung natürlich jederzeit gerne bei Raiffeisen Reisen (Michael Haunold und Jörg Redl); (rj)

 

Im Gelben Gebirge

Mit dabei im „Huang Shan“ unter anderem Daniela Lucka / Raiffeisen Filialleitung Korneuburg und Isabella Schenk / Filiale Wollzeile – Wien;

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