Kamelmarkt in Al Ain

November 22, 2008 at 1:11 pm Hinterlasse einen Kommentar

Die leckersten Datteln und die schönsten Kamele der Vereinigten Arabischen Emirate gibt es in der Oase Al Ain. Mitten in der Wüste ist sie der Außenposten Abu Dhabis direkt an der Grenze zum Oman.

Etwa 130 Kilometer sind es bis Dubai, 160 bis Abu Dhabi City. Aber Al Ain ist alles andere als abgeschieden und verschlafen. Im Gegenteil, aus der kleinen Oase ist Abu Dhabis zweitgrößte Stadt geworden mit mehr als 300.000 Einwohnern. Al Ain ist auch die Heimat von Scheich Zayed bin Sultan. Der 2004 verstorbene Gründer und langjährige Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) kam 1918 in einem Lehmpalast zur Welt, der noch immer nahe der Central Gardens steht.

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Am Kamelmarkt und mit Romana und Robert in Al Ain !

Tausende von Palmen und viele sprudelnde Brunnen

Scheich Zayed wünschte sich sein Emirat und Al Ain vor allem grün: Tausende von Palmen ließ er dort pflanzen, und überall sprudelt es heute. «Die Stadt der Brunnen» wird die Oase deshalb auch genannt und auch «die Stadt der Blumen». Auf den zahlreichen Grünflächen versprühen Berieselungsanlagen mit leichtem Schleier Wasser – der Pro-Kopf-Verbrauch des Emirats gilt als der höchste weltweit. In Al Ain wachsen Zitronen, Orangen, Feigen und Mango, vor allem aber auch Datteln, die hier besonders lecker sein sollen. «Ein Baum kann bis zu 150 Kilogramm im Jahr bringen und 50 Jahre alt werden», erzählt Mohammed. Aus Palmblättern werden außerdem Taschen und Matten gemacht.

Der Kamelmarkt

Ein Muss für Besucher der Oase ist der Kamelmarkt. «Er ist immer offen, 365 Tage im Jahr. Jedes Kamel bleibt so lange dort, bis es verkauft ist.» Kamele gibt es hier dutzendweise. Ein Händler schlägt einem davon aufs Hinterteil – sofort dreht sich das Tier um. «Es ist vielleicht acht Monate oder ein Jahr», sagt Mohammed, «ein ideales Alter.» Weibliche Kamele sind in der Regel teurer – weil sie Milch geben. Es sei denn, die männlichen sind besonders schnell. Dann werden sie als Rennkamele verkauft und können leicht ein Vielfaches von einem Kleinwagen kosten. Den langsameren droht ein sehr viel profaneres Schicksal – sie landen im Kochtopf oder am Bratspieß (rj)

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